Nachwuchs-Studenten am Helios Klinikum Uelzen

Erfolgreiche Premiere der 1. Kinder-Akademie

Mit jeder Menge Wissen und vielen spannenden neuen Eindrücken im Gepäck verlassen die Junior-Studenten nach drei Tagen glücklich das Uelzener Krankenhaus. Kinder, Eltern und Dozenten sind sich einig: Das wahrscheinlich schnellste Medizinstudium der Welt war ein voller Erfolg. Wie an einer richtigen Uni auch, standen für die Mädchen und Jungen neben kurzen Vorlesungen auch verschiedene Exkursionen auf dem Programm, bei denen sie einen Blick hinter die Kulissen des Klinikums werfen durften. Bevor die pfiffigen Junior-Studenten ihre Kliniktour beginnen konnten, wurden sie von Hygienefachkraft Michael Motzny in der hygienischen Händedesinfektion geschult. Jana Reese, Chefärztin der Zentralen Notaufnahme, zeigte den Kindern anschließend den Schockraum, besichtigte mit ihnen den Rettungshubschrauber „Christoph 19“ sowie einen Rettungswagen und übte die Herzdruckmassage, die im Notfall Leben retten kann.

Am zweiten Tag durften sich die Mädchen und Jungen unter Anleitung von Prof. Dr. Jürgen Brand, Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie, im Gipsen versuchen und selbst eine Wunde nähen. Dafür hatte das Team Küchenschwämme mit Pflastern präpariert und den Kindern zuvor die richtige Technik erklärt. Dr. Wolfgang Mönch, Chefarzt der Gastroenterologie, ließ die Kinder ein Endoskop bedienen und in der Radiologie lernten sie, was der Unterschied zwischen einem CT und einem MRT ist. Tim Behrens, der Technische Leiter des Klinikums, zeigte den neun- bis 13-Jährigen am dritten Tag unter anderem das Notstromaggregat und die Lüftungszentrale. Beim Besuch der Station 2.1/2.2 konnten sich die Kinder das Schlaflabor angucken. Vorträge rund um die Neurologie und die Kardiologie rundeten das Programm ab. Dr. Jens Schaumberg
beantwortete die Frage „Woher weiß der Kopf, dass der Fuß weh tut?“ und Priv.-Doz. Dr. Michael Brehm sprach mit der Studenten-Gruppe über den Rhythmus des Lebens. Zum Abschluss wurden alle mit dem Mini-Medizin-Diplom ausgezeichnet.

„Wir freuen uns sehr, dass das Programm bei unseren Nachwuchs-Medizinern gut angekommen ist. Es war uns wichtig, dass die Kinder möglichst viel selbst ausprobieren konnten und der Spaß im Vordergrund stand. Die Gruppe war sehr wissbegierig und hatte viele Fragen im Gepäck, die wir gerne beantwortet haben. Uns hat die 1. Kinder-Akademie mindestens genauso viel Spaß gemacht wie den Kindern. Im nächsten Jahr möchten wir das wohl schnellste Medizinstudium der Welt wieder anbieten“, sagt Dr. Jens Schaumberg.

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