Bauantrag wird noch in diesem Jahr gestellt

Positiver Fördermittelbescheid für den Krankenhausneubau der MEDICLIN Seepark Klinik

Der Krankenhausplanungsausschuss des Landes Niedersachsen hat in seiner Sitzung am 12. Juni das geplante Neubauvorhaben der MEDICLIN Seepark Klinik in Bad Bodenteich mit 27 Millionen Euro in das Krankenhausinvestitionsprogramm aufgenommen. Die Summe wird verteilt über drei Jahre ausbezahlt. Um das gesamte Projekt – einen Neubau neben dem Bestandsgebäude, in dem die Klinik für Akutpsychosomatik künftig Platz finden soll – zu realisieren, setzt der Träger MEDICLIN zusätzlich finanzielle Mittel ein, womit die Gesundheitsversorgung der Region, aber auch darüber hinaus, nachhaltig verbessert werden soll.

Der Bauantrag wird noch in diesem Jahr gestellt, der Bezug und die Inbetriebnahme sind für Ende 2021 geplant. Durch den Neubau können die frei werdenden Räumlichkeiten im bereits bestehenden Klinikgebäude für eine Erweiterung des Rehabilitationsbereichs genutzt werden.

„Im Jahr 2010 wurde die Akutpsychosomatik erstmalig mit 25 vollstationären Betten in den Krankenhausplan aufgenommen, 2012 erfolgte der Antrag zur Förderung eines Krankenhausneubaus und mit Inbetriebnahme des neuen und autarken Gebäudes werden wir 100 stationäre und 6 teilstationäre Betten aufgrund der stetig steigenden Patientennachfrage belegen können“, freut sich Fernim, Kaufmännischer Direktor der Klinik. Beendet ist dann auch die Zeit, in der sich sowohl die Akutpsychosomatik als auch die seit 1994 bestehende Rehabilitationsklinik ein gemeinsames Gebäude teilen mussten.

Mit der Förderung des Landes Niedersachsen baut die Klinik für Akutpsychosomatik in der Seepark Klinik ihre Expertise gerade im Bereich der Essstörungen noch weiter aus. Spezialisiert auf die Therapie von Anorexie, Bulimie und Binge-Eating-Störungen, ist die Klinik größte akutpsychosomatische Klinik in Niedersachen. „Wir fühlen uns in unserer qualifizierten Arbeit für unsere jugendlichen und erwachsenen Patienten, die unter Essstörungen leiden, durch diese Entscheidung des Krankenhausplanungsausschusses bestärkt und danken allen an dieser positiven Entwicklung beteiligten Personen sehr“, sagt Martin Lotze, Chefarzt der Klinik für Akutpsychosomatik. „Bereits jetzt werden jährlich etwa 600 Patienten hier behandelt. In den neuen Räumlichkeiten haben wir die Möglichkeit, unsere innovativen Behandlungskonzepte noch konsequenter weiterzuentwickeln.“

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