Die Urgeschichte Marokkos

Pastor Frank-Peter Schultz über kulturgeschichtliche Studienreisen

Auf seiner Marokkoreise hat Frank-Peter Schultz den Berg Jebel Ighoud in der Nähe von Marakesh aufgesucht. Hier wurde im 2017 eine Gruppe Homo sapiens über 340.000 Jahre alt gefunden. In der „Grotte des Pigeons“, einer Höhle im Osten Marokkos, wurde 85.000 Jahre alter Schmuck und Farbe entdeckt. Das sind nur zwei Beispiele dafür, dass Marokko eine überreiche Urgeschichte hat. Dieses Land, das Königreich im Nordwesten Afrikas, gelegen zwischen Atlantik und Mittelmeer, bereiste Pastor Frank-Peter Schultz aus Oldenstadt zweimal mit seinem Motorrad. Auf seiner Reise wollte Schultz der Frage nachgehen, wie es wohl begonnen haben mag, dass menschlicher Geist Kunst schuf und welche Rolle dabei Marokko spielte.

Das Trappisten Kloster "Tibhirine" und die Evangelsiche Gemeinde in der Königsstadt Fés wie auch das archäologische Museum von Rabat standen ebenso auf seiner Besuchs-Liste wie die uralte Töpferstadt Safi. Hier gibt es das einzigartige nationale Keramikmuseum. Für das international bedeutsame jüdische Museum in Casablanca wurden Artefakte aus schier unzähligen Orten Marokkos zusammengetragen. Pastor Schultz: „Ein Besuch dort ist überwältigend. Die Geschichte des Judentums erstreckt sich auf einen Zeitraum von über 3000 Jahren und noch heute hält der König seine Hand über sie (und auch über das Christentum). Inwiefern sie mit den Phöniziern verbunden ist, lässt sich auch durch die Entstehung unseres Alphabetes erahnen, das aus dem phönizischen stammt."

Vase mit phönizischen Schriftzeichen Keramik-National-Museum Safi.

Die Veranstaltung findet in der Freien Evangelischen Gemeinde, Brauerstr.21 in Uelzen statt. Der Eintritt ist frei.

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