Auf den Hund gekommen

Vorstand des TV Uelzen von 1860 e. V. verschönert die Außenanlage

Kerstin Schaefer, Frauenwartin und Björn Christensen, Beirat im Vorstand, sind mit der Landseerhündin "Chila" gekommen. Chila ließ es sich nicht nehmen, den Arbeiten neugierig zuzugucken. Bisweilen biss sie auf heruntergefallenen Eicheln herum. Sie schloss auch gleich Freundschaft mit dem Ehemann der Pressewartin- Chila hatte von ihm Hundeleckerlis erhalten.

Die Idee für diese Verschönerungsaktion entwickelte Kerstin Schaefer nach der letzten von zwei im Jahr üblichen Begehungen der Outdooranlage. Der Vorstand nahm die Idee begeistert auf und setzte sie gleich um. Der für die regelmäßige Pflege und Wartung zuständige Platzwart war nach einem Unfall lange daran gehindert worden, seiner Arbeit nachzugehen. Vieles blieb liegen. Er wurde gefragt, ob er die Hilfe des Vorstands annehmen wolle. Ja, das wollte er. Er informierte über den Beisitzer Björn Christensen alle Arbeitswilligen verständlich und ausführlich. Er zeigt ein gutes Augenmaß für die von 10 Menschen in drei Stunden zu bewerkstelligende Arbeit. Welche Gartengeräte außer den vereinseigenen von zuhause mitgebracht werden sollten, vermittelte er auch.

Die Vorstandsmitglieder und Partner wahrten zu Beginn und zum Abschluss den Charakter des "Ausflugs": Erst einmal servierte der Wirt der öffentlichen Gaststätte im Vereinsheim, Ralf Röhl, auf der Terrasse mit Blick auf die gepflegte Rasenfläche frischen duftenden Kaffee zum Kuchen. Kerstin Schaefer und Edeltraud Klinner hatten Rhabarberbaiser-, gedeckten Apfel- und Zitronenkuchen gebacken und reichten noch Schlagsahne dazu.

Danach schritten die Arbeitswilligen zur Tat: Mit Sicherheitsschuhen und z. T. mit Blaumann gekleidet wurden u. a. Rosen zurückgeschnitten, wurde u. a. das Eichenlaub aus den Beeten geharkt und das Kulturbegleitkraut gezogen. Für den Abtransport für die Gartenabfälle wurde der Anhänger mit dem Gartentraktor geholt. Chila, die Landseerhündin, machte es dem Hans Wegener nach: Sie sprang auf den Anhänger und ließ sich zum Einsatzort fahren. Sollte Chila schon einen "Hundstag" eingeläutet haben? Die erst im Juli zu erwartenden "Hundstage" wurden hier im April vorweggenommen: Die Sonne schien während des Arbeitseinsatzes in voller Kraft. Sie und die angstrengende Arbeit trieb den Beteiligten die salzige Abkühlung auf die Stirn.

Während der Vorstand arbeitete, schauten Großeltern mit ihren Enkelkindern vorbei. Die Enkelkinder erprobten ihre sportlichen Fähigkeiten auf dem Fitnesspfad, versuchten sich im Weitsprung und liefen auf dem Rasen um die Wette. Nach Hause wollten sie nicht so gern, zu gern wollten sie sich weiter körperlich betätigen.

Nach dem Ende der Arbeitsaktivität der Vorstandsmitglieder und z. T. deren Partner nahm man unter zunehmenden Regen auf der überdachten Terrasse Platz. Die Vorstandsvorsitzende Anke Apitz-Wegener dankte allen für ihren tatkräftigen Einsatz. Der Wirt setzte den Grill in Gang und bald zog der appetitliche Duft von Geröstetem um die Nase. Jeder hatte etwas zu essen mitgebracht: Z. B. Tomate-Mozzarella-Spießchen, Nudel-Rucola- sowie Kartoffelsalat und Chimichurri. Fröhlich genossen alle das gute Essen und ließen den "Vorstandsausflug" geruhsam ausklingen. Und: Chila hat auch nicht "wie ein Hund" gelebt.

Text: Birgit Gercken
Foto: Kerstin Schaefer

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