Blühfest mit mehr als 400 Besuchern

Lass es blühen setzt Blühpatenschaften 2020 fort

Im April 2019 baten die Landwirte Friedrich Helmke, Henning Pfeiffer und Jan Kaiser um Unterstützung für ihr Projekt „Lass es blühen“. Sie planten, mit Hilfe von Blühpatenschaften großzügige Blühflächen in und um Suhlendorf und im Wendland für Bienen und Insekten anzulegen. Zwischenzeitlich sind mehr als 270 Menschen dem Aufruf gefolgt und haben die Umsetzung von „Lass es blühen“ möglich gemacht.

Am vergangenen Sonntag haben die die drei Landwirte mit ihren Blühpaten und weiteren Interessierten ein großes Blühfest im Handwerksmuseum Suhlendorf gefeiert. Die Initiatoren von „Lass es blühen“ konnten mehr als 400 Besucher begrüßen. „Wir sind überwältigt, dass wir so viele Unterstützer für die Blühflächen gewinnen konnten. Damit kommen wir unserem Ziel, die Artenvielfalt zu erhalten, vor allem Bienen und Wildbienen zu fördern und Rückzugsräume und Nahrungsquellen für die Insekten zu schaffen ein großes Stück näher“, so Helmke, Kaiser und Pfeiffer.

Im Handwerksmuseum hat Museumsimker Tiedeke Heilmann die Imkerei präsentiert, die SVO hat zum Blühstrom informiert, Blühpatin und Konditorin Mareike Peitzner hat köstliche Torten und Gebäck serviert. Die Kinder hatten Freude beim Basteln und Bemalen kleiner Insektenhotels. Mit dem Shuttle konnten die Besucher auch den Hof Helmke und die Blühfläche an der Suhlendorfer Ilkenbergstraße erreichen. Auf Hof Helmke wurde den Besuchern Landwirtschaft im Detail erklärt, z. B. Themen und Anschauungsobjekte wie Spritze/Pflanzenschutz, Beregnung, Drilltechnik, Gülletechnik und ein Kartoffelroder. „Fragen Sie! Fragen Sie kritisch!“, ermunterten die drei Landwirte ihre Besucher. „Wir sind die Experten und stehen Rede und Antwort zu allen Fragen rund um die Landwirtschaft“. Auch der Imkerverein Wendland war auf dem Hof vertreten. An der Blühfläche an der Ilkenbergstraße erklärten die Landwirte alles Wissenswerte rund um die Blühfläche und das Insektenhotel. Eine Imkerin war mit ihren Bienen zu Gast und informierte rund um die Imkerei.

„Wir sind total begeistert von dem großen Interesse an unserer Blühaktion. Artenschutz ist keine Eintagsfliege. Nachhaltigkeit zählt, um spürbare Erfolge im Artenschutz zu erzielen. Deshalb geht unser Projekt natürlich weiter und bereits jetzt können Blühpatenschaften für das Jahr 2020 übernommen werden“, sagen Helmke, Kaiser und Pfeiffer.

Mehr Infos zum Projekt gibt es hier: www.lass-es-bluehen.de.

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