Kippt die 13-Schüler-Regelung?

Entscheidung trifft der Rat der Hansestadt

Der Verwaltungsausschuss der Hansestadt Uelzen hat sich in seiner vergangenen Sitzung dafür ausgesprochen, die durch den Rat im Jahre 2015 festgelegte 13-Schüler-Regelung für die Grundschulen der Hansestadt aufzuheben. Der Uelzener Schulausschuss hatte dagegen in einer Sitzung am 8. November empfohlen, diese Kennzahl von 13 Schülern beizubehalten und stimmte gegen das Votum des Molzener Ortsrates. Die abschließende Entscheidung trifft nun der Rat der Hansestadt in seiner Sitzung am 17. Dezember.

Der Ratsbeschluss aus dem Jahre 2015 beinhaltet, dass eine Grundschule im Stadtgebiet aufgelöst wird, wenn sie zwei Jahre in Folge weniger als 13 Erstklässler vorzuweisen hat. Würde die Kennzahl nicht erreicht, erfolgt ab dem darauf folgenden Jahr keine Einschulung mehr an der Schule. Die Schule würde dann schnellstmöglich geschlossen. Der Ortsrat Masendorf/Molzen/Riestedt hatte im August dieses Jahres einen Antrag auf Aufhebung dieser vom Rat beschlossenen Regelung gestellt und damit einen Antrag der Schule unterstützt.

Der Ratsbeschluss wurde seinerzeit in einer Arbeitsgruppe Grundschulen mit Vertretern aus Politik, Schule, Schulelternrat, Landesschulbehörde und Verwaltung vorbereitet. Entscheidend für die Bildung der Kennzahl war die faktische Funktionsfähigkeit der Schule als einzügige Grundschule. Grundlagen für den Beschluss waren Schülerprognosedaten und die sich daraus ergebenden gesetzlichen Folgerungen im Sinne eines dauerhaft funktionsfähigen Schulbetriebes.

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