Internationaler Frauentag: Stadtführung „Uelzener Frauenschicksale“

Die Gleichstellungsbeauftragten laden ein

In Uelzen lebten und leben starke Frauenpersönlichkeiten: Pionierinnen, Kämpferinnen, Politikerinnen, versierte Unternehmerinnen und Geschäftsfrauen. Am Internationalen Frauentag, Freitag, 8. März, um 16 Uhr, wird ihr Wirken in den Mittelpunkt gerückt: Zur Stadtführung „Uelzener Frauenschicksale“ mit der erfahrenen Gästeführerin Birgit Gercken sind interessierte Bürgerinnen herzlich eingeladen. Treffpunkt ist vor dem Eingang des Rathauses am Herzogenplatz.

Aufgrund begrenzter Plätze ist eine Anmeldung erforderlich unter der Rufnummer 0581‐800 6249 oder per E-Mail astrid.jansen‐kuhnke@stadt.uelzen.de. Birgit Gercken lässt Frauen wie Magreta Hobermann, eine Magd aus dem 16. Jahrhundert, wieder lebendig werden — sie wurde seinerzeit durch einen hoch angesehenen Bürger der Stadt vergewaltigt. Die Stadtführerin berichtet von Marie Schulz, der ersten Inhaberin der mittlerweile über 450 Jahre alten Ratsweinhandlung. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts hatte die Weinhändlerin und Mutter mit den Tücken der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu kämpfen. Aber auch Politikerinnen wie Uelzens erste stellvertretende Bürgermeisterin Ariane Henjes oder Künstlerinnen wie Ruth Schaumann sind Teil der Hansestadtgeschichte.

Die Stadtführung zum Frauentag ist eine gemeinsame Veranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten der Samtgemeinde Bevensen‐Ebstorf, Ute Hartkopf‐Tippe, des Landkreises Uelzen, Elke Schulze, und der Hansestadt Uelzen, Astrid Jansen‐Kuhnke.

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