“Impuls macht Schule”

Bildungsprojekt stärkt Grundschulkinder mit besonderem Förderbedarf

Um Grundschülerinnen und Grundschüler mit mangelnden Deutsch-Kenntnissen dabei zu unterstützen, unter anderem ihre diesbezüglichen sprachlichen Defizite abzubauen, beteiligt sich der Landkreis Uelzen an dem Projekt „Impuls macht Schule“, das vom Verein „Impuls Stiftung e. V.“ initiiert und durchgeführt wird. Unterstützt wird das Vorhaben sowohl von Seiten des Landkreises durch das Bildungsbüro und die Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe als auch durch die Stiftung „Das Eschemannsche Lehen“ der Hansestadt Uelzen.

Die Auftaktveranstaltung zur Umsetzung des Projektes im Landkreis Uelzen, an dem zunächst die Lucas-Backmeister-Schule und die Sternschule in Uelzen sowie die Grundschule an den Seewiesen in Bad Bodenteich beteiligt sind, hat kürzlich in der Sternschule stattgefunden. Im Rahmen der Veranstaltung wurde den Lehrerinnen und Lehrern das Bildungsprojekt im Detail vorgestellt und bereits in entsprechende Unterrichtsmaterialien und Methoden eingeführt.

Dazu erklärt Sabrina Boenschen, Leiterin des Bildungsbüros: „Grundlage ist die regelmäßige gemeinsame Bearbeitung von Kinderbüchern und der darauf abgestimmten Begleitmaterialien durch die pädagogischen Fachkräfte.“ Über den Einsatz von bebilderten Geschichtenbüchern, denen sich methodisch auf vielfältige Weise genähert werde, könnten, so Boenschen weiter, neben konkreten Lerninhalten unterschiedliche kognitive wie kreative Fähigkeiten der Kinder gefördert werden. Dies unterstütze nicht nur den deutschen Spracherwerb – Lesefähigkeit ebenso wie Schreibfähigkeiten, sondern auch mathematische Grundkompetenzen.

Grundsätzlich handele es sich bei dem Projekt um ein ganzheitlich angelegtes Angebot zur Unterstützung von Grundschülerinnen und Grundschülern. Ergebnisse der Bildungsforschung bewiesen, dass gezielte Förderangebote in der Kindheit eine zentrale Bedeutung für den weiteren Bildungserfolg haben und dementsprechend bedeutend sei, umfassend und früh zu unterstützen.

Insofern sei die Förderung bzw. Begleitung von Kindern mit besonderen Bedarfen, das heißt von Kindern in Integrations- und Sprachlernklassen sowie in Förderstunden, nur als ein erster Schritt im Rahmen des Projektes geplant. Ein Vorhaben, das durch regelmäßige Elterntreffen flankiert werden soll, um die Familien als Partner der Schule bei der Erziehung und Entfaltung des Kindes kontinuierlich einzubinden.

„Alle Eltern wünschen sich für ihr Kind Erfolg in Bildung und allgemein im Leben. Sind sie Verbündete in Prozessen des Lernens, wird ein Kind grundlegend ermutigt und gestärkt. Mit diesem Selbstvertrauen des Kindes wird das von lehrenden wie Familien angestrebte Ziel erreichbar“, so Josefin zum Felde von der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe des Landkreises Uelzen.

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