Festliches Barock in St. Marien

Konzerterlebnis am Sonntag, 5. Mai

Mit einem besonderen Konzert wird nach der fast einjährigen Baupause in der St.-Marien Kirche Uelzen die Tradition der oratorischen Aufführungen fortgesetzt. Mit der "Marienvesper" von Claudio Monteverdi erklingt am Sonntag, den 5. Mai, um 17 Uhr das bedeutendste Sakralwerk der Zeit vor Johann Sebastian Bach. Im Jahr 1610 komponiert, bietet dieses aus Psalmen, Concerti und Mariengesängen bestehende Musikwerk alles, was musikalisch in der Übergangszeit von der Renaissance zum Barock möglich war.

Dementsprechend besteht das Orchester "Ensemble_historisch 21" eine Reihe von Instrumenten, die es im heutigen Konzertbetrieb nicht mehr gibt: Zinken, Barockposaunen, Laute, Barockharfe und historische Streichinstrumente. Die sieben Gesangssolisten mit spezieller Ausbildungen im historischen Gesang haben zum Teil mit bedeutenden Dirigenten, wie Ton Koopmann gearbeitet und sind gern gesehene Gäste an bedeutenden Spielstätten der Welt, wie z. B. der Carnegie Hall in New York, dem Saal des Tschaikowsky-Konservatoriums Moskau und dem Amsterdamer Concertgebouw.

Foto: t&w
St. Nicolaikirche Konzert
Hugo-Distler-Ensemble

Gemeinsam mit den Solisten musizieren die St.-Marien-Kantorei Uelzen und das Hugo Distler-Ensemble Lüneburg, die sich unter der Leitung von Kreiskantor Erik Matz dieser alten Musik genähert haben und sich bei den Chorproben der letzten Monate die rhythmischen, sprachlichen und harmonichen Besonderheiten Herausforderungen gestellt haben. Nicht zuletzt durch die außergewöhnliche Aufstellung - die Chöre stellen sich gegenüber auf, die Solisten und Instrumentalisten befinden sich in der Mitte - und den unterschiedlichen Raumeffekten, wie z. B. Echoeffekten, verspricht dieses Konzert ein außerordentliches Konzerterlebnis zu werden.

Eintrittskarten sind im Verlagshaus der AZ erhältlich, sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen des Landkreises und im Internet.

Text: Erik Matz

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