Deutschlandtourismus soll gestärkt werden

Fachgespräch zur nationalen Tourismusstrategie

Die Bunderegierung bereitet derzeit eine nationale Tourismusstrategie vor, welche die touristische Entwicklung in Deutschland und die Rahmenbedingungen für den Tourismus in Deutschland nachhaltig verbessern soll. Ziele der Strategie sind, den Wirtschaftsfaktor Tourismus auszubauen, dadurch auch die Lebensqualität in Deutschland zu verbessern sowie den internationalen Tourismus zu stabilisieren.

Auf Einladung von Henning Otte MdB hat Jürgen Clauß, Geschäftsführer der HeideRegion Uelzen e. V., am Fachgespräch zur nationalen Tourismusstrategie teilgenommen. „Ich begrüße diese Initiative und habe die Hoffnung, dass sich die Pläne der Bundesregierung bis in den ländlichen Raum auswirken.“ so Jürgen Clauß. „Besonders die Aussage: `Tourismus sollte eine ständige Aufgebe von Kommunen sein und keine freiwillige Aufgabe` fand ich sehr beeindruckend, zeigt sie doch, dass die Politik offensichtlich die Bedeutung des Tourismus auf kommunaler Ebene erkannt hat und wertschätzt.“

Der parlamentarische Staatssekretär Thomas Bareiß machte deutlich, dass der Tourismus viel zu wenig in der öffentlichen Wahrnehmung sei. Mit der nationalen Tourismusstrategie soll er den Stellenwert erhalten, den er verdient hat. Die statistischen Zahlen seien beeindruckend und die Tourismusbranche ein wichtiger Arbeitgeber in Deutschland.

Für die Erarbeitung der nationalen Tourismusstrategie ist ein zweistufiges Verfahren vorgesehen. Bis Anfang 2020 soll ein Eckpunktepapier erarbeitet werden, anschließend soll ein "Aktionsplan" mit konkreten Einzelmaßnahmen entstehen. Auf dem Fachgespräch wurden von Vertretern der Tourismusbranche umfangreiche Anregungen gegeben, die in die konkrete Ausarbeitung von Handlungsempfehlungen einfließen sollen. So sollen u.a. Bereiche wie „Bürokratieabbau“ (z.B. bei Meldescheinen), bessere „Koordinierung von Förderprogrammen“, „Abbau von Fachkräftemangel“, bessere Nutzung der Möglichkeiten durch die „Digitalisierung“, „Tourismus für alle“ und „Flexibilität bei den Arbeitszeiten“ Berücksichtigung in der nationalen Tourismusstrategie finden.

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