Baubeginn soll 2020 sein

Planungen für neue Park & Ride-Anlage in Uelzen vorgestellt

Planungen für die überdachte Parkpalette mit 400 Stellplätzen wurden jetzt dem Ausschuss für Bauen, Infrastruktur, Umwelt- und Klimaschutz der Hansestadt vorgestellt. Entstehen soll ein Bau in Stahlkonstruktion mit einer transparenten Fassade, die farbige Elemente enthält.

Auf einem geneigten Dach des Parkhauses ist eine Photovoltaikanlage vorgesehen. Zudem sind Ladestationen für Elektroautos geplant. „Uns ist wichtig, dass Klimaschutzaspekte berücksichtigt werden“, sagt Stadtbaurat Karsten Scheele-Krogull. Das Parkhaus solle verschiedene Anreize bieten, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Ausschlaggebende Kriterien für ein viergeschossiges Parkhaus sind auch der Komfort für die Pendler und die Erweiterungsmöglichkeiten auf der vorhandenen Fläche. Spätere Anbaumöglichkeiten werden in der Planung bereits berücksichtigt.

Die Hansestadt kann mit einer Förderung aus ÖPNV-Landesmitteln in Höhe von voraussichtlich 60 Prozent rechnen. Des Weiteren werden Zuschussmittel bei der Metropolregion Hamburg als auch beim Landkreis Uelzen beantragt. Nach ersten überschlägigen Berechnungen liegen die Kosten für den viergeschossigen Neubau bei rund sieben Millionen Euro. Die detaillierte Kostenplanung befindet sich derzeit in Vorbereitung. Die Zuschussanträge, die auf die im Ausschuss vorgestellten Entwürfe aufbauen, werden zum Ende dieses Monats gestellt.

Das jetzige Parkhaus wird im Februar 2020 geschlossen und abgerissen. Der Neubau soll noch im Jahr 2020 starten. Die Bauzeit umfasst rund ein Jahr. Die Pendler werden in diesem Zeitraum auf das Gelände an der Albrecht-Thaer-Straße ausweichen können, das bereits in diesem Jahr als vorübergehende Parkfläche gestaltet wird.

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