Gedenkveranstaltung anlässlich des Kriegsendes

Veranstaltung auf dem Uelzener Friedhof

Anlässlich des Tages der Befreiung vom Faschismus lädt das "Uelzener Bündnis für Demokratie und Toleranz" zu einer Gedenkveranstaltung am 8. Mai auf den Uelzener Friedhof ein. Gemeinsam mit dem evangelisch-lutherischen Kirchenkreis, der katholischen Kirche und der reformierten Kirche soll am sogenannten Ausländer-Gräberfeld den Opfern der Zwangsarbeit gedacht und an die Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnert werden.

Das diesjährige Motto lautet „Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt“. Jugendliche werden die Namen der Verstorbenen verlesen und Propst Hagen wird die Predigt halten. Der Posaunenchor Oldenstadt wird das Motto des Gottesdienstes musikalisch ausgestalten. Das Lied, auf das sich das 2016 gegründete Bündnis bezieht, schrieb der jüdische Journalist Shalom Ben-Chorin 1942. Ein blühender Baum wurde in Vorbereitung auf die konfessions- und Generationen übergreifende Veranstaltung bereits geplanzt.

„Der blühende Mandelzweig ist ein Zeichen der Hoffnung. Gottes Schöpfung überwindet auch die schlimmste Zerstörung“, sagt Pastor Frank-Peter Schultz vom Bündnis. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 8. Mai, um 18 Uhr statt.

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