Eulen-Spiegeleien im Stadtgraben

Objektkünstler Frank Popp zog am Sonntag die Gummistiefel an

Zur Eröffnung der Ausstellung „"Eulenspiegel, ein Schiff und 99 Engel" am letzten Sonnabend im August wollte Frank Popp bereits seine Installation „Eulenspiegel“ im Stadtgraben zeigen, doch galt es, Umweltschutzbelange zu berücksichtigen. Daher verschob er diese Aktion auf den gestrigen Sonntag, um – angetan mit Gummistiefeln - die Spiegel im Rahmen einer Führung durch „seine“ Ausstellung im Stadtgraben zu versenken.

Zwar hielt der zeitgleich stattfindende Fest-Gottesdienst aus Anlass des 725. ‚Geburtstages‘ der St.-Marien-Kirche die Teilnehmerzahl an dem Rundgang durch Atrium und Foyer des Rathauses  in überschaubarem Rahmen, dennoch war es für die, die dabei waren, höchst interessant zu hören, was der Künstler zu seinen Werken zu sagen hatte. Höhepunkt dieser mittäglichen Veranstaltung war das Versenken von sieben Eulen-Spiegeln im Stadtgraben vor dem Rathaus. Ein Aspekt dabei: Aufzeigen, wie vergänglich Kunst doch ist – denn schon kurze Zeit später begannen die Objekte, unter dem Sand des Gewässers zu verschwinden.

Die Ausstellung –  allerdings ohne die Eulenspiegel – kann noch bis zum 24. September während der Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden.

Folkert Frels

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